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Revolutioniert PMC Programmable Metallization Cell die Speicherindustrie?


Der neue Ansatz nennt sich "Programmable Metallization Cell", kurz PMC, oder auch nano-ionischer Speicher. Neben der Arizona State University arbeiten auch Firmen wie Sony und IBM an der Technologie. Es ist einer von mehreren experimentellen Ansätzen, die eines Tages Festplatten ersetzen sollen- aber auch die nicht flüchtigen Flash-Speicher in tragbarer Elektronik und die DRAM-Hauptspeicherchips in PCs. Die ersten Prototypen waren allerdings viel zu langsam, um sie praktisch einsetzen zu können. In jüngster Zeit demonstrierten Forscher allerdings, dass Materialien mit einer Struktur im Nanobereich wesentlich Beschleunigungen liefern könnten. PMC-Speicher wäre damit deutlich schneller als Flash. Einige experimentelle Zellen erreichten gar DRAM-Geschwindigkeit, was nochmals eine Zehnerpotenz schneller ist.

PMC könnte in einigen Jahren zu kleinen USB-Sticks und Speicherkarten für digitale Kameras, Handys und MP3-Spieler führen, die Informationen im Terabyte-Bereich aufnehmen können – mehr als die meisten heutigen Festplatten. Die ersten Muster dieser Komponenten, die gleichzeitig den Energieverbrauch wesentlich senken sollen, werden innerhalb von 18 Monaten auf dem Markt erwartet.
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