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SSD Das Ende der Festplatte?
Haben die Solid State Disk das Potential in den naechsten Jahren die herrkömliche Festplatte abzuloesen?
Die erste Computerfestplatte der Welt, 1956 ausgeliefert, war ein wahres Monster: groß wie ein Gefrierschrank bei bescheidener Speicherkapazität. Selbst Notebooks bieten heute locker 20 000- mal mehr Speicherplatz.
Die rotierenden Scheiben in ihrem Metallgehäuse sind empfindlich - gegen Hitze, Staub und Stöße. Doch nun fasst eine Technik Fuß, die viele dieser Schwierigkeiten zu lösen verspricht. Solid State Disks (SSD), Festplatten ohne mechanische Bauteile, erreichen erstmals Kapazitäten, die sie besonders für Notebooks interessant machen.
Drei Probleme sind es, die SSD-Platten lösen oder wenigstens mildern. Sie entwickeln keinerlei Abwärme, die in den engen Notebook-Gehäusen noch schwerer in den Griff zu kriegen ist als bei den geräumigeren Tisch-Computern.
Sie brauchen erheblich weniger Strom, wodurch die Laufzeit der Akkus länger wird. Und wenn der Laptop unversehens vom Tisch kracht, ist das für die SSD auch nicht weiter schlimm: "Die halten schon einiges aus", sagt Ariane Heim von der Firma Samsung.
Der südkoreanische Konzern ist weltweit der größte Hersteller der Speicherchips, die möglicherweise einmal die rotierenden Scheiben ablösen. Ob das wirklich passiert, weiß im Moment niemand.
Und anders als bei herkömmlichen Festplatten müssen bei dieser Speicherart nicht erst die Scheibe bewegt und der Lesekopf an die richtige Stelle gebracht werden. Die SSD-Speicher können nahezu verzögerungsfrei auf die Daten zugreifen.
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