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Was ist SSD? Solid State Disk


SSD bedeutet Solid State Disk!

Der Begriff Solid State Disk (SSD) oder seltener Halbleiterplatte bezeichnet ein Speichermedium, das nur aus Speicherchips aufgebaut ist und festplattenartig angesprochen werden kann.

Der Rechner bootet schneller und die Anwendungen laden flotter. Denn so genannte Solid State Disks (SSDs) sind rein elektrische Speicher und müssen anders als mechanische Festplatten nicht erst aufwendig Schreib-/Leseköpfe zu den Daten hinfahren, sondern nur einzelne Leitungen schalten. Außerdem benötigen sie weniger Energie und können so zum Beispiel die Akkulaufzeit von Notebooks verlängern oder den Energiebedarf von Server-Systemen deutlich senken. Ohne bewegliche Teile sind sie zudem robuster und weniger anfällig für Defekte.

Bei der Hybridfestplatte (HHD) wird eine herkömmliche Festplatte mit einem Flashspeicher kombiniert.
Kaputte Festplatten sind die häufigste Ursache für Notebook-Ausfälle. Robuste Flash-Speicher sollen in den nächsten Jahren Einzug in den mobilen Computeralltag halten. Derzeit ist die Speicherkapazität der schnellen und leisen Festspeicher auf maximal 64 Gigabyte begrenzt.

Ersetzt man eine Festplatte durch Flash-Speicher bringt das spürbar mehr Tempo als ein schnellerer Prozessor
Flash-Disks versprechen mehr Performance und geringeren Energieverbrauch als herkömmliche Festplatten. Bisherige Modelle konnten diese Versprechen nur bedingt einlösen. Jetzt präsentieren Intel und Samsung aber erstmals schnelle Solid State Disks, die Festplatten weit überlegen sind.

Müssen Notebooks derzeit unterwegs noch weich gebettet werden, könnte den mobilen Rechnern schon bald ein rauerer Umgang drohen. Derzeit vor allem in Musikplayern und Handys, werden erschütterungsunempfindliche Flash-Speicher im 1,8-Zoll-Format in den nächsten Jahren auch die rotierenden Magnetspeicher in Notebooks ersetzen.

Durch Geschwindigkeitssteigerung und Preisverfall der Flashspeicher ist damit zu rechnen, dass sie – vornehmlich bei Mobilgeräten – in den nächsten Jahren die konventionelle Festplattentechnik ergänzen und sogar ersetzen. Mit einer Ablösung wären gleichzeitig auch zahlreiche Unterscheidungsmerkmale der Hersteller verschwunden. Dazu gehören die entfallenden Punkte Lautstärke und Kühlungsbedarf, aber auch die dann prinzipbedingt sehr ähnliche Schockresistenz, Zugriffszeit und der Energiebedarf. Herstellern bliebe Gestaltungsfreiraum bei Geschwindigkeit, Kapazität und Preisgestaltung. Aber auch hier sind die bisherigen Produkte gleicher Generationen kaum zu unterscheiden. Diese Situation besteht bereits bei USB-Sticks. Dort wurden daher zusätzliche Eigenschaften eingeführt, etwa beigelegte Software zur Verschlüsselung der Daten oder die Abdichtung des Speichers gegenüber Wasser und Schmutz. Trotz dieser Versuche ist aber mit einer Phase der Fusionen und Allianzen zu rechnen, insbesondere zwischen den heutigen Festplatten- und Flashherstellern.

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